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Insektenhotel . Was ist das ??


Ein Insektenhotel oder Insektenhaus, ist eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten, die seit den 1990er Jahren vor allem bei naturnahen Gärtnern und in der Schulbiologie zunehmend Verbreitung findet. Als praktisch von jedermann mit geringem Aufwand umsetzbare Insektenschutzmaßnahmen wurden die Einrichtungen insbesondere von zahlreichen europäischen Naturschutzverbänden bekannt gemacht, eine wichtige Rolle spielen sie auch im Rahmen der Permakultur (Permakultur ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, ist sie inzwischen ein Denkprinzip, das auch Bereiche wie Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer Infrastrukturen umfasst. Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen.)

Nisthife für Wildbienen und Solitärwespen

Ein großer Artenreichtum im Garten hilft, das ökologische Gleichgewicht zu bewahren und Kulturpanzen gesund wachsen zu lassen. Wildbienen und die ebenfalls einzeln lebenden Solitärwespen sind ein wichtiger Bestandteil eines artenreichen Gartens. Wildbienen tragen durch ihre Bestäubungstätigkeit zum Ernteerfolg im Nutzgarten bei. Die räuberisch lebenden solitären Wespen ernähren ihre Larven mit erbeuteten Tieren , darunter viele ,,Schädlinge”. Daher sollten Wildbienen und Solitärwespen

im Garten gefördert werden, z.B. durch geeignete Nisthilfen.


Erste Wildbienenkästen wurden von Privatleuten in England bereits um 1840 gebaut. Diese dienten damals vorwiegend Beobachtungszwecken, können aber als Vorläufer der heute für mehrere Insektengruppen geeigneten Insektenhotels gelten.


Lebensweise


Die meisten Bienen- und Wespenarten bilden keine Staaten, sondern leben einzeln (,,solitär"). Die Weibchen bauen Brutröhren

in morschem Holz, alten Zaunpfählen,  Panzenstängeln , Steinspalten, Sandgruben oder Wegen und versorgen ihre Brut ohne die Mithilfe ihrer Artgenossen. Als Nahrungsvorrat für die Larven werden Blütenstaub und Nektar (bei den Bienen) oder

gelähmte Insekten und Raupen (bei den meisten Wespen) in die Brutkammern eingebracht. Die Brutkammern werden dann mit Lehm oder Harz verschlossen. Da die Tiere kein Volk verteidigen müssen, verhalten sie sich ausgesprochen friedlich. In der Nähe der besiedelten Nisthilfen lassen sie sich absolut gefahrlos beobachten. Die Nisthilfen können also auch dazu beitragen, Kinder und Erwachsene für die Natur zu begeistern.


Der Grund


Durch intensive menschliche Eingriffe in die Naturlandschaft – unter anderem durch umfangreichen Pestizideinsatz im Acker- und Gartenbau sowie durch die auch in Privatgärten vorhandene Tendenz zur „aufgeräumten“ Landschaft – sind nur noch wenige natürliche Insektenlebensräume vorhanden, wie z. B. offene Lehmtrockenhänge oder Totholz. Diese Vorgänge werden als Habitatvernichtung bezeichnet. (Das Habitat im Deutschen meist Lebensraum, bezeichnet in der Biologie den charakteristischen Aufenthaltsbereich einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart  bzw. den durch spezifische abiotische und biotische Faktoren bestimmten Lebensraum, an dem die Art in einem Stadium ihres Lebenszyklus lebt) Nicht nur in der freien Natur, auch in Gärten helfen viele Nützlinge wie zum Beispiel Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen, Florfliegen oder Ohrwürmer durch Bestäubung und als kostenlose biologische „Schädlingsbekämpfer“, das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Darüber hinaus werden Insektenhotels auch zu Lehrzwecken errichtet, etwa für die breite Öffentlichkeit bei Gartenschauen und in Parkanlagen oder von Schulen, die Kindern die Biologie der Insekten und praktischen             Naturschutz anschaulich nahebringen wollen. Insektenhotels leisten einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung, weil

               das Beobachten der Wildbienen beim Nestbau einfacher möglich ist, als Bienennester in der Natur zu finden.

                  Insektenhotels tragen nicht dazu bei, Rote-Liste-Arten zu schützen und können daher nicht als direkter Artenschutz                   verstanden werden. Sie werden überwiegend von häufig vorkommenden Kulturfolgerbienen (zum Beispiel Rote                   Mauerbiene (Osmia bicornis)) besiedelt. Selten vorkommende Bienenarten leben meist in Abhängigkeit von                   besonderen Pflanzenarten, teilweise auch in Verbindung mit besonderen Lebensraumstrukturen, wie zum Beispiel                  Steilwänden. Um das Vorkommen von seltenen Bienenarten zu fördern, ist es wichtig, auf Pestizide zu verzichten                  und vorhandene monotone Rasenflächen in Wildblumenwiesen umzuwandeln, indem man die Flächen nur noch ein-                  bis zweimal im Jahr mäht. Trampelpfade, die durch die Wiesen führen, sind wünschenswert, weil die meisten                  Bienenarten im Boden nisten. Zusätzlich kann man diese Flächen mit Totholz und Steinhaufen aufwerten.




                                                                         Schaffe , Schaffe , Häusle bauen

Insektenhotel