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Totholzhecke

Totholzhecken - Sinnvolle Entsorgung von Hecken- und Baumschnitt

Welche Wiederverwertung gibt es für Äste und Zweige? Ein sinnvoller Ort

ist eine Totholzhecke, die als Sichtschutz dienen kann, aber in der

Hauptsache auch Lebensraum und Zuflucht für viele Pflanzen und Tiere.


Wenn die Gartensaison zu Ende geht und der Herbst vor der Tür steht,

stehen viele Gartenbesitzer wieder einmal vor einem großen Berg an

Hecken- und Baumschnitt.

Die Sammelstellen für Grünabfälle freuen sich über lange Autoschlangen

und die Häcksler in den Gärten laufen sich heiß.

Eine andere Lösung der fachgerechten Entsorgung die dabei auch noch

zeitsparender , einfacher und viel umweltschonender ist:


Eine Totholzhecke.


Die aufkommende Frage: Was ist das? Totholzhecke?

Ein Widerspruch in sich ! Einerseits verbindet man mit Hecke etwas

Lebendiges und Grünes , andererseits beinhaltet der Begriff „Totholz“ etwas,

was man nicht  gerne im Garten haben möchte.


Die Totholzhecke ist allerdings keine abgestorbene Reihe aus Heckenpflanzen,

sondern eine Leben und Unterschlupf bietende Aufreihung von Schnittholz.

Beim Bau wird dabei Gartenschnitt, also anfallendes Geäst, auf eine Größe von

circa 0,5 bis 1 Meter breiten und bis zu 1,8 Meter hohen „Wand“ in beliebiger Länge

aufgeschichtet. Diese kann dann hervorragend als Blickschutz oder Windschutz

genutzt werden, der ökologische Wert liegt dabei auf der Hand:


Diese Ansammlung von Baumschnitt ist z.B. das liebste Versteck für Igel, die sich für die

Bereitstellung des Unterschlupfes mit fleißiger Bekämpfen der Schnecken bedanken werden. Auch

für unsere Gartenvögel ist sie sehr wertvoll. Besonders Rotkehlchen und Zaunkönig sind Vögel die dringend

solche Totholzbereiche benötigen, z.B. als Nistplatz , die aufgrund der flächendeckenden Bebauung kaum noch zu finden

sind. Doch auch andere Vogelarten freuen sich über die Totholzhecke, denn sie finden dort Nahrung, in Form von Insekten.

Jungvögeln dient sie als Verstecke vor Katzen und anderen Raubvögeln.


Do it yourself oder ich baue mir eine Totholzhecke:

Der Bau einer Totholzhecke ist eigentlich ganz einfach: Für eine rund 3 Meter lange Hecke benötigt man, außer dem Baum- und Heckenschnitt, ca. 6 an einer Seite angespitzte Holzpfähle (handelsübliche Baumarktware) . Die Länge berechnet sich je nach

gewünschter Bauhöhe, Wobei zu beachten ist das sie ca. zu 1/3 eingegraben werden sollten. Die Holzpfähle werden dann in zwei

Reihen von je 3 Pfählen in den Boden gerammt, wobei die Reihen einen Abstand von 50 bis 80 cm haben sollten (je nach gewünschter Wandstärke) und die einzelnen Pfähle  einer Reihe einen Abstand von ca. 0,80 bis 1,00 Meter zueinander  haben sollten.


Zwischen diese beiden Pfahlreihen kann nun der Baum- bzw. Heckenschnitt, aber auch etwas Laub, sauber zu einer Wand

aufgeschichtet werden. Hierbei sollte auf Holz von Koniferen- oder Nadelholz in übermäßigen Menge verzichtet werden. Auch

krankes oder biologisch belastetes Holz von Bäumen oder Sträuchern sollte nicht verwendet werden und muss auf

jeden Fall fachgerecht entsorgt werden. Da das Holz in der Totholzhecke zusammenfällt und nach und nach verrottet, kann immer

wieder Baum- und Heckenschitt nachgelegt werden. Der positive Effekt dabei ist das Fahrten zur Grünschnittentsorgung oder

der Einsatz des Häckslers seltener werden.Um die Optik ein wenig aufzupeppen, kann man die Totholzhecke auch ohne Probleme begrünen – z.B. mit bunten einjährigen Rank Pflanzen, Clematis oder Wildrosen.


             Wo kann man sie in den Garten integrieren?

                 Eine Totholzhecke kann natürlich überall dort in einen

                 Garten integriert werden, wo Platz ist und es auch Sinn

                 macht. Z.B. als Sichtschutz im Gartenbereichen, die man

                 nicht ständig im Blick haben möchte (z.B. Komposter).

                 Dies sollte aber,  im Kleingartenvereinen, unter  

                 Absprache mit dem Vorstand und unter Berücksichtigung

                 der Gartenordnung geschehen!!